BERICHTE AUS DEN KLÖSTERN & KONGREGATIONEN

Noviziatswerkwoche Hübingen 2001

Die diesjährige Noviziatswerkwoche für die Frauenklöster fand vom 12. bis zum 18. Februar statt. Der Westerwald zeigte sich bei vorfrühlingshaftem Sonnenwetter von seiner freundlichen Seite und lud in den freien Zeiten zu Spaziergängen in den weiten Wäldern ein. 

Die Zahl der Teilnehmerinnen hatte sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal erhöht. So waren aus 13 Gemeinschaften 46 Schwestern vertreten. Erstmals durften wir zwei Schwestern aus Kloster Helfta begrüßen, die sich und ihr neues Kloster mit der alten Tradition an einem Abend mit einem Videofilm vorstellten. Für uns alle war es interessant, von diesem Aufbruch monastischen Lebens zu erfahren und etwas von den Freuden und Schwierigkeiten, die ein solcher Neuanfang mit sich bringt, zu hören.

Auch die Schwestern aus Vadstena berichteten an einem Abend von ihrem Kloster im hohen Norden. Durch die Anwesenheit der Mitschwestern aus Gnadenthal und vom Schwanberg wurde die Hübinger Woche zu einer ökumenischen Begegnung. 

So ergaben sich in den Randzeiten viele Möglichkeiten des Kontaktes zwischen den mannigfaltigen Ausdrucksformen benediktinischen Lebens, was von allen als große Bereicherung empfunden wurde. 


Die inhaltliche Arbeit begleitete Herr Oskar Randak, der als Psychotherapeut lange Jahre in der Beratungsstelle für geistliche Berufe in Augsburg tätig war. Er stellte die Tagung unter das Thema: „Menschliche Reifung im Kloster." Herr Randak vermittelte uns einen grundlegenden Einblick in seine gesamte Arbeit, deren Früchte er inzwischen auf einer CD-ROM zusammengestellt hat. Dankenswerterweise überließ er jeder der anwesenden Gemeinschaften eine solche CD, so daß wir auch „privat" weiter in unseren Noviziaten damit arbeiten können.

Herr Randak erschloß uns in einem ersten Schritt grundlegende „Lernziele des Menschseins" und stellte die vier Güter vor, die er für das Reifen eines Menschen als unerläßlich betrachtet: Verantwortung, Denken, Erlebnisfähigkeit und Glaubensoffenheit. Er zeigte auf, daß dann Fehlhaltungen und -reaktionen auftreten, wenn eines dieser vier Güter überbetont oder vernachlässigt wird. 

Diese Grundlage wurde durch die Einführung in die konkrete Persönlichkeitsarbeit erweitert. Herr Randak stellte anhand von Tabellen, die er in den Jahren seiner Berufstätigkeit erstellt hat, Persönlichkeitsmerkmale und Persönlichkeitsfaktoren dar, die zu einer reifen Persönlichkeit gehören und die helfen, die oben genannten Güter anzustreben und zu verwirklichen. Er leitete die Teilnehmerinnen an, selber mit diesen Tabellen zu arbeiten und damit auf eine persönliche Entdeckungsreise zu gehen.

In einem weiteren Schritt wurden zentrale Punkte einer Berufungstheologie und Antwortkriterien des Menschen auf den Ruf Gottes erarbeitet. Abschließend ging Herr Randak auf das Gelübde des Gehorsams als zentralen Wert klösterlichen Lebens ein. 
Da die angesprochenen Themen die Lebens- und Berufungsgeschichte jeder einzelnen unmittelbar betrafen, waren es sehr intensive Tage, innerhalb derer bei vielen eine innere Auseinandersetzung mit dem Vorgetragenen stattfand. Die Vorträge wurden immer wieder durch Fragen unterbrochen, die zum einen persönlicher Art waren, zum anderen Struktur und Inhalt unserer benediktinschen Lebensform betrafen. So blieb alles lebendig und lebenspraktisch. 

Es war schön zu sehen, daß viele der sogenannten „therapeutischen Maßnahmen", die Herr Randak zur Behebung von persönlichen und gemeinschaftlichen Schwierigkeiten aufzeigte, dem Inhalt nach auch in der Mönchtstradition und in der Regel Benedikts zu finden sind. Es tat gut zu erfahren, daß klösterliches Leben aus der Sicht eines Psychologen durchaus zur Persönlichkeitsreifung und inneren Freiheit führen kann.

Als wohltuend wurde auch empfunden, daß Herr Randak, der seine Frau mitgebracht hatte, selber ein zutiefst aus dem Glauben lebender Mensch ist. Seine Religiosität bestimmt sein Menschenbild und fließt in das psychologische Konzept ein. Religion und Psychologie stehen sich nicht als Gegensätze gegenüber, sondern befruchten und ergänzen sich. Uns wurde deutlich, wie wichtig eine solche Durchdringung von Religion und Psychologie in einer Zeit ist, in der die Menschen, die in unsere Klöster kommen, von einer tiefen Sinnsuche erfüllt sind und doch zugleich von vielen Lebensängsten bedrängt werden. So bezog sich unser Dank an Herrn Randak nicht nur auf die Hübinger Tage, sondern auf seine gesamte Arbeit, die er für die Kirche in einer glaubensarmen Zeit in den letzten Jahrzehnten geleistet hat. 


Nach den anstrengenden Arbeitstagen nutzten wir wie jedes Jahr den letzten Tag zu einem gemeinsamen Ausflug, der uns diesmal nach Gnadenthal führte. Dort wurden wir sehr herzlich und gastlich aufgenommen und erhielten durch einen Vortrag und den sich anschließenden Rundgang über das große Gelände mit seiner Landwirtschaft einen Einblick in Leben, Gebet und Arbeit der Gnadenthaler Gemeinschaft. Ein Gespräch mit dem Gründerehepaar zeigte die Chancen und die Schwierigkeiten einer in den letzten Jahrzehnten entstandenen Gemeinschaft, die ökumenisch ausgerichtet ist und sich aus Familien und zölibatär Lebenden zusammensetzt. Es war für alle eine beeindruckende und nachdenklich stimmende Begegnung, die mit einer Eucharistiefeier am Samstagabend beschlossen wurde. 
So stand auch die diesjährige Hübinger Werkwoche im Zeichen der reichen Vielfalt unserer benediktinischen Gemeinschaften und verhalf durch die Arbeit mit Herrn Randak zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der je eigenen Leben-, Glaubens- und Berufungs-
geschichte.


Sr. Katharina Drouvé OSB, Eibingen



OSB-Studientage 2001 in Schweikelberg

Zum fünften Mal trafen sich in der Zeit vom 13. bis zum 19. Mai 2001 im Rahmen der OSB-Studientage NovizInnen und Zeitliche Professen, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten. TeilnehmerInnen kamen aus den Abteien St. Ottillen, Münsterschwarzach und Königsmünster, sowie aus Tutzing und vom Schwanenberg. In diesem Jahr ging es unter Leitung von Frau Barbara Ocklenburg und Frau Brigitte Heming (Essen) im Rahmen der thematischen Arbeit um Kommunikations- und Konfliktiösestrategien. Der Themenkomplex war vielgestaltig und entwickelte im Laufe der Woche eine gewisse Dynamik. Eine Fahrt nach Passau, u.a. mit einer Führung durch den Dom und ein gemeinsam gestalteter Abschlußabend rundete die Woche ab. 

Ein ganz herzlicher Dank gilt dem Vorbereitungsteam der Magister, den Referentinnen, sowie dem Konvent in Schweikelberg, für ihre benediktinisch- gastfreundliche Aufnahme. 

Br. Ismael Schumacher OSB, Königsmünster



Wechsel in der Leitung der AG Benediktineroblaten

Unter dem Thema: „Das Gottesbild in unserem Leben als Benediktineroblaten" tagten vom 5. bis zum 8. Juni 2001 die Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten im Exerzitienhaus der Erzabtei St. Ottilien. Als Referenten konnten gewonnen werden Abt Albert Altenähr OSB, Kornelimünster, und P. Franziskus Berzdorf OSB, Maria Laach.

36 Klöster/Abteien nahmen mit ihren Oblatenrektoren und jeweils zwei Delegierten an diesen Tagen teil. Vertreten waren die Beuroner die Bayerische, die Sublazenserkongregation, die Missionsbenediktiner, die Liobaschwestern, die Benediktinerinnen von Köln, die Benediktinerinnen vom Hl. Sakrament in Osnabrück und die Zisterzienser von Langwaden. 


Frau Stanislava Jechova, Oblatin der Abtei Emaus in Prag kam in Begleitung von Frau Monica Sebova. Mit Frau Jechova standen wir schon zur Zeit des „Eisernen Vorhangs" in Verbindung. Frau Sebova berichtete von ihren Bemühungen um die St. Gabrielskirche in Prag. Diese neuromanische Kirche ist durchweg mit Wandmalereien der „Beuroner Schule" ausgestattet. Sie sollen erhalten bleiben und renoviert werden. Sehr beeindruckend war das große Engagement dieser beiden Frauen, religiöse Werte wieder mit Leben zu erfüllen. 
Ein Ereignis bewegte die TeilnehmerInnen an dieser Tagung besonders: Der langjährige Vorsitzende Erzabt Hieronymus Nitz OSB, Beuron, stellte sich für die neue Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Alle vier Jahre stehen Neuwahlen an. Vor dreißig Jahren hat Erzabt Hieronymus die Leitung der damaligen „Arbeitsgemeinschaft Weltoblaten" übernommen, die später umbenannt wurde in „Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten". In dieser Zeit gelang es ihm – ab 1984 zusammen mit einem Beirat – die AG zu prägen und ihr nach und nach eine Struktur zu geben. Das betonte auch der stellvertretende Vorsitzende, Abt Albert Altenähr, in seiner Abschiedslaudatio. Er sagte: „Ihre bescheidene Geduld und Beharrlichkeit, die Sie dem Anliegen und seinem Wachsen schenkten, waren und sind Grundlage der heutigen Stabilität der Arbeitsgemeinschaft. Wenn Sie sich mit der Jahrestagung 2001 aus der Leitung zurückziehen, dann können Sie auf Gelungenes zurückschauen, das sich weiter in die Zukunft hinein entwickeln will." Dem scheidenden Vorsitzenden gilt unser herzlicher Dank dafür, daß er solange mit uns auf dem Weg war und der Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten zukunftsweisende Impulse gegeben hat. 
Am 7. Juni 2001 wurde Abt Albert Altenähr OSB, Kornelimünster, zum Nachfolger im Vorsitz der AG-Oblaten gewählt. Ebenfalls wurden je drei Oblatenrektoren/innen und drei Oblaten/innen in den Vorstand berufen.

Der scheidende Vorsitzende wünschte dieser Gemeinschaft Gottes reichen Segen auf ihrem weiteren Weg. Er wird ihr im Gebet und in Freundschaft verbunden bleiben. 

Ein herzlicher Dank gilt der großen Gastfreundschaft im Erxerzitienhaus St. Ottlien. 

Sr. Andrea Przywara OSB, Fulda



6. Junioratswerkwoche der Beuroner Kongregation in Nütschau 


Zur mittlerweile sechsten Junioratswerkwoche der Beuroner Kongregation kamen die Junioren aus Beuron, Maria Laach und Gerleve vom 27. August bis zum 1. September 2001 im Konventualpriorat Kloster Nütschau zusammen, das die Gruppe noch um zwei Postulanten verstärkte. Im gegenseitigen Kennenlernen der jungen Mitbrüder wurde der Zusammenhalt der Kongregation als konkrete Dimension des Benediktiner-Seins ein Stück weit greifbarer. 

Das diesjährige Thema „Ihr aber, für wen haltet ihr mich? – Mein Christusbild und das Christusbild in der Regel Benedikts" wurde unter der Anleitung des Nütschauer Magisters P. Ansgar Stukenborg durch das Schreiben einer Christus-lkone erarbeitet. Der Grundgedanke des lkonenschreibens bestand für die Teilnehmer darin, sich auf ein Christusbild der kirchlichen –in diesem Falle: ostkirchlichen – Tradition einzulassen und es in Korrelation mit dem je eigenen und dem von der Regula Benedicti geprägten Christusbild bei sich selbst lebendig werden zu lassen. 

So entstanden in vier Tagen unter der rat- und tatkräftigen Hilfe P. Ansgars Christusikonen, die am Ende der Werkwoche im kleinen Rahmen feierlich geweiht und inszensiert werden konnten, so daß lebendig erfahrbar wurde, was das 11. Konzil von Nizäa (787) gelehrt hat: „Wer das Bild verehrt (proskynon), der verehrt in ihm die Person (hypostasin) des Abgebildeten" (DS 601). Wertvoll waren für die Teilnehmer insbesondere die von P. Ansgar gestalteten geistlichen Einstimmungen auf das lkonenschreiben, die allmorgendlich mit Klängen aus dem bekannten Akathistos-Hymnus eingeleitet wurden. 
Ein eindrucksvoller Ausflug auf den Spuren des heiligen Benediktinerabtes Answer (1066 als Märtyrer gesteinigt) führte zunächst in die traditionsreiche Stadt Ratzeburg, welche die Teilnehmer mit den wuchtigen Formen ihres Domes und dem reichen Bildprogramm des Kreuzganges beeindruckte. In Lübeck belohnte der Dom mit den Impressionen seiner reichen Innenausstattung, zu welcher besonders ein gut erhaltenes Triumphkreuz und ein frühgotischer Lettner zählen. 

So stand die Werkwoche diesmal gewissermaßen im Zeichen der Ökumene: Die Erfahrung des engagierten Diasporakatholizismus in Schleswig-Holstein und die Begegnung mit der ostkirchlichen Bildtradition der lkonen wurden mithin ergänzt durch die stille Predigt der lutherischen Dome, in denen sich eine glaubensstarke Tradition manifestiert, die vor Bilderstürmen bewahrt geblieben ist.

Die Freude über das in der Werkwoche Erlebte fand schließlich einen schönen Ausdruck in der gemeinsamen Rekreation mit dem Nütschauer Konvent, der heuer sein 50jähriges Bestehen feiert. Nachdem nicht zuletzt dieses Jubiläum den Beuroner Nachwuchs 2001 in den hohen Norden geführt hat, ist für 2002 mit der Abtei Seckau ein südliches Ziel in Aussicht genommen, damit auch diesbezüglich gilt: Ut in omnibus glorificetur Deus.

Br. Cyprian Krause OSB, Maria Laach


Sommer-Ausstellungen in österreichischen Klöstern

Neben vielen anderen Bauwerken und Zentren des Christentums (oder anderswo anderer Religionen) sind Klöster eine touristische Attraktion. In vielen Kulturprogrammen, die in Zeitungen angeführt werden, bilden die sogenannten Führungen auch in den österreichischen Stiften einen typischen Platz. Das bietet neben Wallfahrten und Tagungen, Kloster auf Zeit und Buchladen eine besondere Möglichkeit der Pastoral. Es entspricht den Tendenzen des modernen Tourismus, daß man seit einiger Zeit Sonderausstellungen einrichtet. Im Sommer 2001 stehen eine Reihe solcher Ausstellungen in unseren Stiften und Klöstern den Besuchern gegen ein entsprechendes Eintrittsgeld zur Verfügung.

Altenburg: „Fundort Stephansdom"
Göttweig: „Göttweig und Kremser Schmidt" 
(bis 15. November)
Michaelbeuern: „Ich sehe dich in 1000 Bildern"
(Mariendarstellungen)
Seitenstetten: Kremser Schmidt-Ausstellung:
Symbolist in Hell und Dunkel
St. Lambrecht: „Fenster zur Ewigkeit – Ikonen"

Daneben sind nach wie vor besonders Melk, aber auch Admont und Kremsmünster Besuchermagneten. Diese Aktivitäten sind nicht nur vom wirtschaftlichen Standpunkt besonders beachtenswert, sondern noch mehr vom spirituellen Aspekt her. 

P. Jakob Krinzinger OSB, Kremsmünster

Druckwerke in Österreichs Stiften

In den österreichischen Benediktinerklöstern gibt es wie wohl auch in anderen Abteien eine größere Anzahl regelmäßig erscheinender Druckwerke. Dazu wurde für das Mitteilungsblatt der Osterreichischen Benediktiner-Kongregation „Füreinander" (Ausgabe 27) eine Erhebung ausgewertet, die auch Kloster außerhalb der Kongregation erfaßte (z. B. Seckau, St.Georgenberg-Fiecht). Es ist bemerkenswert, wieviel Aufwand für bestimmte Zielsetzungen und Anliegen im Interesse eines größeren Personenkreises gemacht wird.

Die längste und bedeutendste Tradition haben die Jahresberichte der Stiftsgymnasien, die auch wissenschaftliche Beitrage enthalten (Admont, Kremsmünster, Lambach, Schottenabtei, Seckau, Melk, Seitenstetten, St. Paul). Die Auflage betragt ca. 1.000 bis 2.500 Stuck und richtet sich vor allem an die Eltern und Schüler, jedoch auch an die Absolventen. 

Außerdem werden „Rundbriefe" an den Freundeskreis und an Mitarbeiter herausgegeben („Göttweiger", Gut Aich, Cremifanensia, Michaelibrief, Heft Seckau, Melker Mitteilungsblatt, Stettner Seiten, Heiliger Dienst – St. Peter), die meist vierteljährlich erscheinen und eine Auflage bis zu 5.000 Exemplare erreichen. Einige Druckwerke sind einem bestimmten Zweck gewidmet (Kultur, Tourismus, Mission) und haben eine Auflage bis zu 30.000 Stuck. In diese Kategorie gehen die PAX-Schriften aus Admont, die Barreiras-Berichte aus Kremsmünster, „Christus verkünden" und „Missionskalender" aus St. Georgenberg-Fiecht.

P. Jakob Krinzinger OSB, Kremsmünster

Melk und Göttweig Weltkulturerbe

Es ist schon etwas besonderes, in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen zu werden. Dabei geht es letztlich nicht um die damit verbundenen Bemühungen um Kandidatur, Begutachtung und schließlich einfach dazuzugehören, sondern vor allem um die Freude der Anerkennung jahrhundertelanger Bemühungen, ein wirklich bedeutendes Kulturerbe unseres Landes bewahrt, gepflegt und für Generationen erhalten zu haben.

Mit der Aufnahme der „Kulturlandschaft Wachau mit den Stiften Göttweig und Melk und der Altstadt von Krems" in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO wurde der Bedeutung der ganzen Region als Kulturanbieter und Tourismusmagnet verdienter Weise Rechnung getragen. Die Menschen dieses Lebensraumes freuen sich darüber und bereiten engagiert die Feierlichkeiten zur Überreichung der Ernennungsdekrete im Rahmen eines eigenen Weltkulturerbe-Festes am 22. September in der ganzen Wachau von Göttweig bis Melk vor. Dieser Festtag wird um 9.00 Uhr morgens mit dem Morgenlob im Stift Göttweig beginnen. 

Fr. Koloman Hirsch OSB, Göttweig