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Dargestellt ist die Benediktusmedaille. Sie stammt aus sehr alter Zeit. Größere Verbreitung erlangte sie schon im 11. Jh., als der Benediktinermönch Bruno, der spätere Papst Leo IX., nach dem Gebrauch der Medaille von schwerer Krankheit geheilt wurde. Die Benediktusmedaille hat gewöhnlich folgendes
Aussehen:
Beschreibung
Die eine Seite der Medaille zeigt ein Kreuz. Außerdem sind folgende Buchstaben eingeprägt:
in den vier Winkeln des Kreuzes
C S P B
Crux Sancti Patris Benedicti
Kreuz des heiligen Vaters Benedikt
auf dem Kreuzesstamm von oben nach unten:
C S S M L
Crux Sancta Sit Mihi Lux
Das heilige Kreuz sei mir Licht
auf dem Querbalken von links nach rechts:
N D S M D
Non Draco Sit Mihi Dux
Nicht der Drache sei mir Führer
am äußeren Rand der Münze, beginnend oben rechts
V R S N S M V S M Q L I V B
Vade Retro Satana. Numquam Suade Mihi Vana. Sunt Mala Quae Libas. Ipse Venena Bibas
Weiche zurück, Satan. Nie verlocke mich zu Eitlem. Böse ist, was du gebietest. Trinke selbst dein
Gift.
Allmächtiger Gott,
erwecke in deiner Kirche den Geist,
dem unser heiliger Vater Benedikt gedient hat,
damit auch wir, vom gleichen Geist erfüllt,
lieben, was er geliebt,
und im Werk vollbringen, was er gelehrt hat.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.
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